Presse

2016

Kunsthalle Darmstadt

 

Darmstädter Echo, Okt 2017:

Ich habe erst gar nicht versucht, alles auf Harmonie zu hängen“, verrät Kunsthallen-Direktor Léon Krempel. Was aber mitnichten heißt, dass nun in der Präsentation allerorten eine visuelle Völkerschlacht tobt zwischen Techniken und Stilen, Generationen und Temperamenten. Manchmal scheint sich sogar aus Zufallsnachbarschaften ein ironischer Dialog zu entzünden. Was bekannte Darmstädter Namen betrifft, so trifft man, von Bredow und Bischoff über Duttenhoefer und Döring bis Winter und Will, auf die üblichen Verdächtigen….Und wer auf Nummer sicher gehen und nur bei einem Werk zuschlagen will, in das überprüfbar viel Sorgfalt, Zeit und Liebe geflossen sind, der wäre mit Dina Rautenbergs per Nähmaschine auf samtschwarzen Stoff fixiertem Riesenkäfer ebenso gut beraten wie mit Karla Hönings Porträt in Öl eines Goth-Girls, das trotz stachelbewehrter schwarzer Lederjacke so dreinschaut, als könne es jeden Moment in Tränen ausbrechen.

 

Interview, 2014

2013

Bilder aus der Nadelspitze

Verträumte Gemälde, die in bunte Fantasiewelten entführen, Mädchen mit grossen Augen oder Tier- und Pflanzenbilder.  Aus der Nadelspitze entstehen fabelhafte Werke auf schlichtem Nesselstoff. Angefangen hat es während des Kunst-Studiums an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Ihr Vordiplom hat Dina Rautenberg nicht geschrieben oder gemalt, sondern genäht. Von da an konnte sie ihre Leidenschaften, das Nähen und das Zeichnen, verbinden und zu ihrem Beruf machen. Sie erhielt Aufträge von Magazinen, genähte Illustrationen anzufertigen. Mit dem ersten Erfolg kam die Idee, die bestickten Stoffe auf einen Keilrahmen aufzuziehen und eine erste Ausstellung zu eröffnen. Die grossflächigen Arbeiten verkauften sich gut und schnell gab es auch individuelle Anfragen nach persönlichen Einzelstücken. Besonders wichtig ist Dina Rautenberg die Haptik ihrer Arbeiten, anders als im Museum ist bei ihren Ausstellungen Anfassen sogar erwünscht. Ein Fältchen hier oder eine kleine Unebenheit dort mache die experimentellen Werke zu einem persönlichen Bild mit Charakter. Genau das ist das Geheimnis ihres Erfolges: Statt weich gezeichneten Standart-Schönheiten bekommen Dina Rautenbergs Kunden ein bewegendes, außergewöhnliches Motiv. Sie besucht ihre Kunden auch gerne in ihrem Wohnraum, spricht mit ihnen und inspiriert von dieser individuell eigenen Welt illustriert sie ein passendes Motiv.

 

 

2011, Starkenburger Echo

 

Novum, Zeitschrift, world of graphic design, November 2011

 

Frankfurter Rundschau, Nov, 2011

 

Darmstädter Echo, März, 2011

2010

 

Darmstädter Echo, 2009

Frankfurter Rundschau, Juni 2009